Freunde der Stadtbücherei Haltern am See e.V.

Termine 2017

Veranstaltungen (auch anderer Institutionen)

 

29.01.2017

17.00 Uhr

L i t e r a t u r  i m  S p i e k e r

 

Wenn der RINGEL- den BUSCH natz(t), freut sich der KÄSTNER

Sonntag, den  29. Januar 2017 um 17:00 im Heimathaus „Spieker“, Grabenstiege 2 in Haltern am See
Diese Lesung ist ausverkauft

 

Erich Kästner brachte es auf den Punkt: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!" Wilhelm Busch bemerkte dazu kurz und knapp: "Dideldum!" Was wiederum Joachim Ringelnatz treffend kommentierte: "Wenn alle Stricke reißen, hänge ich mich auf!" Die Premiere von "Literatur im Spieker" startet mit einem kurzweiligen und amüsanten Potpourri von Gedichten und einer Geschichte der drei großen Humoristen der deutschen Literatur. Ein jeder dieser Dichter hält uns, dem Publikum, den Spiegel der Wahrheit vor, freilich jeweils auf die eigene und unnachahmliche Weise und frei nach dem Ringelnatzsehen Motto: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt."

 

In Kooperation mit dem bekannten Vorleser und Rezitator Michael van Ahlen präsentiert die KulturStiftung Masthoff eine exquisite Lesereihe. Das Programm wird ganz im Zeichen der Vielfalt stehen.

Ab Januar 2017 werden jeweils am letzten Sonntag eines Monats um 17 Uhr im Heimathaus „Spieker“, Grabenstiege 2 in Haltern am See, Lesungen in geselliger, entspannter Atmosphäre stattfinden.
Es werden literarische Texte - hochkarätige Prosa oder Lyrik - bekannter und auch weniger bekannter Autoren gelesen, manchmal mit musikalischer Begleitung und  immer mit guten Getränken.               

                           

LASSEN SIE SICH WAS VORLESEN!

Bild könnte enthalten: Baum, Text und im Freien

 

 

 

 

Weitere Informationen: http://www.kulturstiftung-masthoff.de/DATA/Aktuelles-LIS.htm

31.01.2017

19.00 Uhr

Lesung von Randi Crott: "Erzähl es niemandem". Die Liebesgeschichte meiner Eltern

In Kooperation mit der Stadtbücherei, dem Altertumsverein und der Musikschule veranstaltet die VHS aus Anlass des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocau st eine Lesung mit der Journalistin und Autorin Randi Crott.

Die Lesung beginnt am Dienstag, 31.Januar, um 19 Uhr im Alten Rathaus in Haltern am See

Das Foto zeigt Lillian (li.) und Randi Crott


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Hiltrud Schlierkamp wird als stellvertretende Bürgermeisterin zur Begrüßung sprechen, der musikalische Rahmen wird vom A-capella-Chor der städtischen Musikschule unter der Leitung von Verena Voss gestaltet.

Mit großer Leidenschaft rekonstruiert die Autorin Randi Crott den Lebensweg ihrer Eltern. Er reicht von der Verfolgung der Juden in Deutschland über die deutsche Besatzung in Norwegen bis hin zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg. Randi Crott hat sich in einem bewegenden Buch auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie gemacht. Die Journalistin, geboren 1951 in Wuppertal, arbeitet für Radio und Fernsehen. Neben der Moderation von WDR-Sendungen wie Mittagsmagazin, Mon Talk, Funkhausgespräche, West.art-Talk, West.art, Literatur im Römer, Aktuelle Stunde, ARD-Radionacht der Hörbücher und 3 nach 9 ist sie Autorin verschiedener Filme.


Zum Inhalt des Buches: Lillian ist 19 Jahre alt, als sie sich in Helmut verliebt. Ostern 1942, auf der Insel Hinnoy, nördlich des Polarkreises, begegnet die Norwegerin dem deutschen Soldaten.
Es ist Liebe auf den ersten Blick. Aber Lillian kommen Zweifel. Diesen Mann darf sie nicht lieben, nach allem, was die Deutschen ihrem Land angetan haben. Als in ihrer Nachbarschaft eine jüdische Familie verschwindet, stellt sie den jungen Deutschen zur Rede. Helmut nimmt ihr ein Versprechen ab: „Erzähl niemandem, was ich dir jetzt sage.“ Dann offenbart er ihr, dass seine Mutter Jüdin ist, dass er sich in der deutschen Wehrmachtsuniform versteckt hält und dass er jeden Tag mit der Angst vor Entdeckung lebt. Dass sie jüdische Wurzeln hat, erfährt Randi Crott erst, als sie erwachsen ist. Und genau wie ihre Mutter 1942 soll auch sie jetzt - über zwei Jahrzehnte nach dem Krieg - mit niemandem darüber sprechen. Bis zum Tode des Vaters bleibt seine Geschichte verborgen. Weggepackt in alten Briefen und Dokumenten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

26.02.2017

17.00 Uhr

16.03.2017

19:00 Uhr

Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung
Die Krise der heutigen Ökonomie oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können

 

Buchvorstellung und Diskussion mit Ulrike Herrmann

am Donnerstag, 16.3.17, 19:00 bis 20:30 Uhr
in der Stadtbücherei Haltern am See
Entgelt 5,00 EUR/Ermäßigt 3,00 EUR


In der Finanzkrise stand die Welt am Abgrund. Eine Situation, die alle überraschte, auch renommierte Wirtschaftswissenschaftler. Wie ist das zu erklären? Und wie kann man ähnliche Krisen in Zukunft verhindern?
"Die Wissenschaft von der Ökonomie steckt in der Krise", erklärt Ulrike Herrmann, geboren 1964, Wirtschaftskorrespondentin der Berliner Tageszeitung, der taz. Selbst Laien falle auf, dass die herrschenden Wirtschaftstheorien nicht funktionieren, dass selbst einfachste Fragen nicht beantwortet werden können, dass ökonomische Modelle nicht die Realität spiegeln. Dabei werden in der Dauerkrisen-Situation, die seit der US-Finanzkrise im Jahr 2007 weltweit herrscht, Finanz-Experten dringend gebraucht. Sie müssten aber, fordert die gelernte Bankkauffrau und Historikerin, Lösungen erarbeiten und nicht die bestehenden Probleme noch verstärken. Die Theorien über die verschiedenen Funktionsweisen von Wirtschaft haben sich von der Realität entfernt, sagt Herrmann. Die Journalistin und Autorin erhebt heftige Vorwürfe: Die meisten Wissenschaftler halten ihrer Meinung nach unbeirrt und fast religiös an ihren neoliberalen Dogmen fest, deren (Rechen-)Modelle nicht stimmen könnten, das belegen die zahlreichen Finanzkrisen. Das Problem dabei, so Ulrike Herrmann: Genau diese Wissenschaftler sind es, die mehrheitlich rund um den Globus die Regierungen beraten. Wie kann man dieser Entwicklung begegnen? Ulrike Herrmann empfiehlt und vollzieht in ihrem Buch die Re-Lektüre dreier Klassiker der und vollzieht in ihrem Buch die Re-Lektüre dreier Klassiker der Wirtschaftswissenschaften: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes. Die Autorin zeigt auf, dass beispielsweise Adam Smith schon vor rund 240 Jahren derart grundlegende Fragen aufgeworfen hat, dass ein Teil seiner Antworten noch heute bessere Lösungsansätze bietet als die - auf das reine Marktdenken reduzierte - Welt des Neoliberalismus.

Zu Ulrike Herrmann: Nach einer abgeschlossenen Lehre als Bankkauffrau  studierte Ulrike Herrmann Geschichte mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 ist Herrmann Redakteurin bei der Berliner taz. Seit 2006 ist sie Wirtschaftskorrespondentin. Von 2008 bis 2014 gehörte sie auch zum Vorstand der taz-Verlagsgenossenschaft. Herrmann nimmt häufig an aktuellen politischen Diskussionen in Hörfunk und Fernsehen teil, so unter anderem in Talkshows und im Presseclub.



Die Vortragsreihe "Nachgefragt" ist eine Kooperation der Stadtbücherei Haltern am See / Freunde der Stadtbücherei Haltern am See, der VHS und dem DGB - Region Emscher-Lippe. In diesen Veranstaltungen werden aktuelle Themen in den Fokus gestellt.

26.03.2017

17:00 Uhr

Literatur im Spieker

Ich küsse Ihre rechte Schläfe
OLGA KNIPPER und ANTON CECHOV

„Die Begegnung mit Olga und die Verbindung mit ihr war für Cechov ein wundervolles Geschenk des Schicksals“ (Natalia Ginzburg). Olga Knipper war 30, als die Bekanntschaft mit Cechov begann. Er war 38 und schon im vorgerückten Stadium der Tuberkulose. Gerade fünf Jahre hatten die beiden miteinander, und der traurigen Tatsache, daß sie über viele Monate getrennt waren - Olgas Karriere als gefeierte Schauspielerin hielt sie in Moskau, während Anton Cechov während der langen Wintermonate wegen seiner Krankheit auf Jalta lebte - verdanken wir einen der faszinierendsten Briefwechsel der Weltliteratur,

mit SABINE VAN AHLEN, Vorleserin

Eintritt: 10 Euro
Karten gibt es im Alten Rathaus, Am Markt 1, 45721 Haltern am See

Eine Veranstaltung der Kulturstiftung Masthoff

30.03.2017

19:00 Uhr

Der Odysseus-Komplex

Ein pragmatischer Vorschlag zur Lösung der Eurokrise

Buchvorstellung und Diskussion mit Prof. Dr. Johannes Becker

Was hat der Euro mit griechischer Mythologie zu tun? Ganz einfach: Wie Odysseus dem Klang der Sirenen, so haben die EU-Mitgliedstaaten der Verführung durch Neuverschuldung, Reformaufschub und laxe Regulierung zu widerstehen. Anders als Odysseus sind souveräne Staaten aber nur sehr eingeschränkt in der Lage, sich an den Mast binden zu lassen. Der ifo-Präsident Clemens Fuest und Finanzwissenschaftler und ifo-Forschungsprofessor Johannes Becker (Universität Münster) entwickeln einen Plan für die Reform der Eurozone. Sie schlagen einen Weg vor, der die Verantwortung der Mitgliedstaaten für solide Staatsfinanzen und effektive Wirtschaftspolitik stärkt, die Bereitschaft zur Verlagerung von Kompetenzen auf die europäische Ebene nicht überfordert und private Gläubiger für die Kosten der Sanierung überschuldeter Staaten haften lässt, ohne eine Destabilisierung der Finanzmärkte zu riskieren. Dadurch wird die Währungsunion weniger krisenanfällig, und Konflikte unter den Mitgliedstaaten werden entschärft. Denn trotz Flüchtlingskrise und Terrorangst: Unsere größte Sorge sollte nach wie vor der wirtschaftspolitischen Struktur Europas gelten.

Auf Griechenland bezogen schlägt Johannes Becker u.a. vor: „Es muss eine Schuldenkonferenz geben, auf der ein Schuldenschnitt beschlossen wird. Und dann lassen wir sie einfach mal in Ruhe. Sie können sich mittlerweile vor Abzug der Schuldenzinsen allein finanzieren, daher benötigen sie auch keine neuen Kredite.“

Prof. Dr. Johannes Becker, geboren 1977 in Münster, ist Direktor am Institut für Finanzwissenschaft der Universität Münster. Zuvor war er Research Fellow an der Universität Oxford und am Max-Planck-Institut in München. Das Handelsblatt zählt ihn zu den forschungsstärksten Volkswirten unter 40 Jahren im deutschsprachigen Raum.

 

 

Donnerstag, 30. März, 19 Uhr

Altes Rathaus

Eintritt: frei

Veranstalter: Stadtbücherei / Freunde der Stadtbücherei Haltern am See, VHS und DGB – Region Emscher-Lippe

06.04.2017

19.00 Uhr

Eine Reise in die Lutherzeit - Als unser Deutsch erfunden wurde

Dr. Bruno Preisendörfer spricht und diskutiert über sein Buch

 

2017 wird das Luther-Jahr gefeiert – zum 500. Jahrestag der Wittenberger Thesen. In seinem Bestseller "Als unser Deutsch erfunden wurde" unternimmt Bruno Preisendörfer eine Zeitreise in die Ära Martin Luthers.

 

Wie prägte Martin Luther seine Zeit – und welchen Einfluss hat er noch immer? Zum Jahrestag des Beginns der Reformation erscheinen jede Menge gewichtige Werke – historische, biographische, theologische. Der Berliner Publizist und Autor Bruno Preisendörfer, geboren 1957, verfolgt mit seinem Buch einen ganz anderen Ansatz: Auf Basis tausender Quellen und Zeugnisse entwickelt er ein Sittenbild der Luther-Zeit, das insbesondere auf den Alltag der Menschen im 16. Jahrhundert schaut.

Rund 20 Jahre Recherchearbeit stecken in Bruno Preisendörfers beeindruckendem Buchprojekt. Dank der vielfältigen Quellen kann der Leser eine faszinierende Zeitreise unternehmen und sich vorstellen, wie das Lebensgefühl der Menschen vor rund 500 Jahren gewesen ist. Das damalige Leben war ein andauernder harter Kampf ums Überleben. Das Dasein zur Lutherzeit war von extremer Gewalt geprägt und von der Allgegenwart des Todes. Ein Menschenleben war im 16. Jahrhundert nicht besonders viel wert.

 

Der Einfluß des Reformators Martin Luther ist bis heute, rund fünf Jahrhunderte nach seinem Tod, noch immer stark spürbar. Wesentlichen Anteil daran hat Luthers erste Übersetzung der Bibel ins Deutsche. Diese Pionierleistung war eine so sprachmächtige und wortgewaltige Übersetzung, dass sie ein ganz neues, anderes Selbstverständnis des Deutschen bewirkte. Der Theologe goss aber auch vielfach Öl ins Feuer der Gewaltorgien – etwa, in dem er dazu aufrief, die Bauernaufstände mit allen Mitteln niederzuschlagen. Bruno Preisendörfer bezeichnet Martin Luther deshalb auch als einen "Hassprediger gegen die Bauern". Und Hexenverbrennungen fanden zur Luther-Zeit deutlich öfter in reformierten Regionen statt als in klassisch-katholischen, belegt Preisendörfer. Der Reformator unterstützte diese menschenverachtende Praxis verbal: "Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden, sie richten viel Schaden an", schrieb
 der Theologieprofessor. Luther und die Frauen – ein schwieriges Thema. Er erklärte: "Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden."


 

Bruno Preisendörfer wurde 1957 bei Aschaffenburg geboren. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Soziologie. 1982 zog er nach Berlin, wo er 1986 das Studium abschloss, das er 1997 mit einer Promotion ergänzte. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete er für das Berliner Stadtmagazin Zitty, zuletzt als Redaktionsleiter. Von 1995 bis 1999 war er außerdem Redakteur der Zeitschrift "Freibeuter" im Wagenbach Verlag. Heute lebt er als freier Schriftsteller und gibt seit Juli 2009 www.fackelkopf.de heraus.

 

Veranstalter: VHS und Stadtbücherei / Freunde der Stadtbücherei

Haltern am See

 

Haltern, Altes Rathaus

Dr. Bruno Preisendörfer

Donnerstag, 6. April, 19.00 Uhr

Eintritt: 5 EUR, ermäßigt 3 EUR



26.04.2017

15.00 Uhr

Datei:Lesepauker6.jpg

Bodo Stratmann stellt vor:

Das neue Gewinn- und Versterbbuch der Herrschaft Ostendorf ab 1653 ergänzt durch ein Häuserbuch der Kirchdörfer Bossendorf und Hamm sowie der Landfolgeregister 1731 von Heiden, Ramsdorf, Reken, Haltern...

Die Vorstellung erfolgt im Arbeitskreis Genealogie in der Stadtbücherei Haltern am See am Mittwoch, 26. April 2017 ab 15.00 Uhr im Kaminzimmer der Stadtbücherei.

 

09.05.2017

19.00 Uhr

Die Veranstaltung musste auf November 2017 verschoben werden

Steuerpolitik und Steuergerechtigkeit

Referent: Prof. Dr. Heinz Bontrup)


Dienstag, 9.5.2017, 19:00 Uhr
Haltern am See, Altes Rathaus, Saal

Entgelt 5,00 EUR/Ermäßigt 3,00 EUR

Wenn sich Vermögende und Mächtige der Steuerverantwortung und der Rechtsstaatlichkeit entziehen, fehlen diese Gelder den öffentlichen Haushalten für wichtige Leistungen wie Klimaschutz, Bildung, Inklusion und Integration. Nur die Dummen zahlen Steuern?

Prof. Dr. Bontrup gibt einen kurzen Rückblick über Steuerpolitik der letzten Jahre und veranschaulicht in seinem Vortrag, dass das Problem der Steuerhinterziehung und Steuervermeidung kein nationales ist, sondern vielmehr im internationalen Zusammenhang diskutiert werden muss. Außerdem bespricht er die Auswirkungen der Steuerhinterziehung auf die auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland und die Sorgen der Menschen um ihre Altersvorsorge.

Prof. Dr. Heinz Botrup ist auch Sprecher der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die seit über 40 Jahren jährlich die Gegengutachten zum Sachverständigenrat, den sog. "Fünf Weisen", vorlegt. Er blickt vor seiner Berufung an die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen auf eine langjährige Industrieerfahrung zurück, u.a. als Arbeitsdirektor in der Stahlindustrie.

Veranstalter:
Stadtbücherei /Freunde der Stadtbücherei Haltern am See e.V.,
DGB-Region Emscher-Lippe,
VHS Dülmen – Haltern am See – Havixbeck


16.05.2017

11.00 Uhr

Sitzung des Vorstands im Spieker

03.07.2017

17.00 Uhr

Sitzung des Vorstands im Spieker

20.09.2017

18 Uhr

Jahreshauptversammlung in der Stadtbücherei Haltern am See

09.11.2017

19.00 Uhr

Steuerpolitik und Steuergerechtigkeit

Referent: Prof. Dr. Heinz Bontrup)


Donnerstag, 9.11.2017, 19:00 Uhr
Haltern am See,Stadtbücherei Haltern am See

Entgelt 5,00 EUR/Ermäßigt 3,00 EUR

Wenn sich Vermögende und Mächtige der Steuerverantwortung und der Rechtsstaatlichkeit entziehen, fehlen diese Gelder den öffentlichen Haushalten für wichtige Leistungen wie Klimaschutz, Bildung, Inklusion und Integration. Nur die Dummen zahlen Steuern?

Prof. Dr. Bontrup gibt einen kurzen Rückblick über Steuerpolitik der letzten Jahre und veranschaulicht in seinem Vortrag, dass das Problem der Steuerhinterziehung und Steuervermeidung kein nationales ist, sondern vielmehr im internationalen Zusammenhang diskutiert werden muss. Außerdem bespricht er die Auswirkungen der Steuerhinterziehung auf die auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland und die Sorgen der Menschen um ihre Altersvorsorge.

Prof. Dr. Heinz Botrup ist auch Sprecher der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die seit über 40 Jahren jährlich die Gegengutachten zum Sachverständigenrat, den sog. "Fünf Weisen", vorlegt. Er blickt vor seiner Berufung an die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen auf eine langjährige Industrieerfahrung zurück, u.a. als Arbeitsdirektor in der Stahlindustrie.

Veranstalter:
Stadtbücherei /Freunde der Stadtbücherei Haltern am See e.V.,
DGB-Region Emscher-Lippe,
VHS Dülmen – Haltern am See – Havixbeck


02.12.2017

9 - 12 Uhr

Weihnachtsbasar in der Stadtbücherei Haltern am See
 

Spiekergespräche (in der Regel am letzten Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr)

Die Spiekergespräche sind die Nachfolgeveranstaltungen der sogenannten Donnerstagsrunden der Vorjahre. Es handelt es sich um Gesprächsrunden, bei denen eingangs das Thema des Tages jeweils in einem Kurzvortrag vorgestellt wird. In einem zweiten Teil schließt sich eine Diskussionsrunde an, an der sich alle Anwesenden beteiligen und einbringen können. Der Eintritt ist frei. Gäste und Freunde sind immer willkommen. Die Spiekergespräche werden gefördert durch den Verein Heimathaus Haltern am See e.V.

 

 

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