Freunde der Stadtbücherei Haltern am See e.V.

Bücherwelten / Die Welt der Bibliotheken

Hier finden Sie Informationen zu den Aufgabenfeldern öffentlicher Bibliotheken am Beispiel der Stadtbücherei Haltern am See.

Inhalt:

 

Unregelmäßig erscheinende Informationsbroschüre der Stadtbücherei Haltern am See. Das erste Heft erschien im Jahr 1985. Sie haben einen Umfang von bis zu 16 Seiten.

 

zurück zum Seitenanfang

 

Bibliotheken verfügen in der Regel nur über sehr wenige Möglichkeiten, mit denen sie öffentlichkeitswirksam auf ihre Leistungen und ihr an sich breites Aufgabenspektrum aufmerksam machen können. Dazu zählen neben Lesungen, Rezitationen, Vorträgen und Veröffentlichungen vor allem auch Ausstellungen.

 

Mehr zum Thema.....

zurück zum Seitenanfang

 

 

Um auf bestimmte Anlässe, wie Dichterjubiläen, Gedenktage, oder auch nur auf bestimmte Bestände der Bibliothek aufmerksam machen zu können, geben die meisten Bibliotheken in unregelmäßigen Abständen so genannte Auswahlkataloge oder Auswahlverzeichnisse heraus. Während Auswahlkataloge grundsätzlich nur in der Bibliothek vorhandene Bestände verzeichnen, werden in Auswahlverzeichnissen auch Schriften aufgeführt, die sich nicht im eigenen Hause befinden.

Mehr zum Thema .....

Beispiele:

zurück zum Seitenanfang

 

Als besonderen Service stellt die Stadtbücherei Haltern am See Bücherkisten oder Medienboxen mit aktuellen Medien zu unterschiedlichen Themen für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrende anderer Bildungseinrichtungen zusammen. Solche Medienboxen enthalten je nach Thema bis zu 50 Bücher, CDs, Lehrfilme u. v. a. m. Auf Wunsch werden sie individuell zusammengestellt.

Die Leihfrist für Bücherkisten und Medienboxen ist variabel und passt sich den Bedürfnissen der ausleihenden Institution an. Pro Jahr werden ca. 40 Bücherkisten/Medienboxen, in der Hauptsache von Schulen, aber z. B. auch von Jugendorganisationen, die bestimmte Projekte durchführen wollen, ausgeliehen.

Nach Schließung der Schulbücherei hat die Stadtbücherei ihren Bestand an Bücherkisten/Medienboxen stark erweitert.

Zu folgenden Themen wurden in den letzten Jahren vor allen Dingen Bücherkisten/Medienboxen ausgeliehen.

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

e-Books können mit den unterschiedlichsten Geräten gelesen werden. Hierzu zählen u.a.: PC, iPad, Kindle, Nook, Sony Reader, iPhone, iPod Touch, Android oder andere mobile Geräte oder Smartphones.

Je nach Lesegerät können die eBooks unterschiedliche Dateiformate verarbeiten. (siehe hierzu die komprimierte Zusammenfassung zum Thema eBooks bei Wikipedia.) .

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

Exkursionen gehören einfach zum Vereinsleben dazu. Das gilt auch für die Freunde der Stadtbücherei Haltern am See. Konnte der noch junge Verein in den ersten Jahren seines Bestehens nur Tagesausflüge unternehmen, gelang es im letzen Jahr erstmals, eine mehrtägige „Kulturtour“ unter der Leitung unseres Vorstandsmitgliedes Josef Lehmkuhl nach Berlin auf die Beine zu stellen. Bisher wurden folgende Fahrten durchgeführt:

Mehr zum Thema.....

Das Deutsche Museum bei Nacht

zurück zum Seitenanfang

 

 

Die Idee, in Haltern am See Gautschfeste durchzuführen, entstand 1992/93 durch einen Kontakt der Stadtbücherei zu dem an der Gelsenkirchener Berufsschule die Buchdrucker und Setzer ausbildenden Lehrer Manfred Phillips.

Aus kleinen Anfängen entwickelte sich das heutige Fest, das die Stadtbücherei (Alte Druckwerkstatt) gemeinsam mit der Halterner Stadtagentur und dem HOGA-Verband Haltern am See (Haltern bittet zu Tisch) durchgeführt wird. Seit 2003 wird das Gautschfest von Buchdruckermeister Dieter Hagenhoff geleitet.

Mehr zum Thema .....

 

Dr. Stratmann ....beim Taufakt

zurück zum Seitenanfang

 

Viele Fördervereine geben an ihre Mitglieder so genannte Jahres- oder Freundschaftsgaben heraus. Sie dienen mehreren Zwecken: Zum einen sollen solche Jahres- oder Freundschaftsgaben die Mitglieder des Vereins für ihr Engagement belohnen, zum anderen durch die Seltenheit und Exklusivität der „Gabe“, die nur durch eine Mitgliedschaft zu erreichen ist, neue Mitglieder dem Verein zuführen. Am weitesten verbreitet sind Jahresgaben in der „Kunstszene“, wo die Herausgabe von limitierten Graphiken fast zum Standard gehört. Geschichtsmuseen, Archive und Bibliotheken hingegen bevorzugen eher die Herausgabe von sinnfälligen Publikationen, Jahresberichten oder exklusiven Veröffentlichungen der jeweiligen Einrichtung, die sie fördern. Da derartige Gaben zugleich die Wertschätzung widerspiegeln, die der jeweilige Vereinsvorstand bzw. die zu fördernde Einrichtung seinen Mitgliedern entgegenbringt, ist es üblich, solche Gaben in einem größeren Rahmen vorzustellen.

Jahresgaben erscheinen, wie es der Name beinhaltet, in der Regel jährlich, Freundschaftsgaben in unregelmäßigen Abständen. Die Freunde der Stadtbücherei Haltern am See konnten bisher zwei Freundschaftsgaben herausbringen, die kostenlos an ihre Mitglieder verteilt wurden:

zurück zum Seitenanfang

 

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

Das Verhältnis von Bibliotheken zur bildenden Kunst ist ein grundsätzlich sehr enges. Viele öffentliche Bibliotheken unterhalten Artotheken, d.h. sie leihen auch Kunst aus. Fast alle öffentlichen Bibliotheken stellen ihre Räumlichkeiten Hobby und Freizeitmalern aus der jeweiligen Region zur Verfügung. Viele Bibliotheken werden sogar von Berufskünstlern akzeptiert.

 

Als Anfang der 80er Jahre die neue Stadtbücherei in Haltern am See geplant wurde, legte der damalige Stadtrat fest, dass die neue Stadtbücherei einen Mehrzweckraum erhalten sollte, der nicht nur für reine Bibliotheksausstellungen und Vorträge, sondern auch für Ausstellungen aus dem Bereich der bildenden Kunst ausgestattet werden sollte. Die erste  Ausstellung einer bildende Künstlerin in der Stadtbücherei Haltern am See wurde am 11. Januar 1985 eröffnet.

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

Das geistig-kulturelle Leben unserer Gemeinden wird nicht nur durch öffentliche Einrichtungen, sondern ganz wesentlich auch von den jeweils am Ort lebenden Gelehrten, Literaten, Zeitungsredakteure, Schreibwerkstätten, literarischen und wissenschaftlichen Vereinen und in den letzten Jahren auch vermehrt durch Stiftungen geprägt.

Zu einem Großteil der Genannten pflegt die Stadtbücherei dauerhafte, zu anderen eher sporadische Kontakte. Diese oft auf wechselseitiger „Befruchtung“ basierenden Beziehungen führen und führten zu einer Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen.

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

 

Autorenlesungen gehören neben Vorträgen zum Standardangebot einer jeden Bibliothek. Während sich eine reine Autorenlesung darauf beschränkt, dass der entsprechende Autor in Form eines Vortrags Abschnitte aus seinem Buch bzw. seinen Werken „vorliest“, existiert daneben noch die Form der Leseinszenierung, die oft auch als Rezitation (Lateinisch: recitatio – das Vorlesen) bezeichnet wird.

In vielen Fällen wird dabei der literarische Text (Lyrik oder Prosa) nicht nur vorgetragen, sondern von theaterähnlichen Elementen umrahmt. Im Idealfall ist dabei die Bühne oder der Hintergrund themenbezogen ausgestattet. Eine solche Inszenierung kann auch multimedial mit Musik und Bildmaterial unterstützt werden.

Während diese Form der Literaturvermittlung das Ziel hat, Literatur durch Interpretationstechniken, wie Atemtechnik, Stimm- und Sprechtechnik erleb- und hörbar zu machen, steht bei der reinen Autorenlesung die Begegnung mit dem Autor im Mittelpunkt des Erlebens.

Im Laufe ihres Bestehens hat die Stadtbücherei Haltern am See eine Vielzahl von derartigen Veranstaltungen durchgeführt. Nachfolgend werden nur einige Beispiele aus dem Arbeitsalltag der Stadtbücherei ohne weitere Kommentierung vorgestellt. Besonders beliebt beim Halterner Publikum sind jene Veranstaltungen, die neben dem literarischen Genuss noch weitere Sinne ansprechen und z. B. von einer Wein- oder Whiskyprobe oder einem Essen begleitet werden.

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

In jeder Stadt gibt es eine nicht zu unterschätzende Zahl von Menschen, die sich selbst und ihr Leben auch über die Künste oder die Wissenschaften definieren wollen. Sofern sich diese Gruppe z. B. nicht ausschließlich der Musik, dem Schauspiel oder der bildenden Kunst, sondern dem Schreiben zuwenden, suchen und suchten viele von ihnen den Kontakt zu ihrer jeweiligen Stadtbibliothek.

Schreibwerkstätten / Geschichtswerkstätten:
Schreibwerkstätten entstanden in unserem Raum vor allem in den 80er Jahren des 20. Jh. vielerorts meist auf Anregung von VHS-Kursen. Der Ursprung der  Schreibwerkstätten geht auf die Schreibbewegung der 1970er Jahren zurück. Damals wurde der in vielen Schreibwerkstätten noch heute gültige Grundsatz geprägt „Jeder kann ein Schriftsteller sein“. Oft war es auch das Ziel, literarisches Schreiben, Alltagssprache und Arbeits- bzw. Alltagswelt miteinander zu verbinden. Diese sehr unterschiedlich strukturierten literarisch tätigen Gruppen haben nur eines  gemeinsam,  nämlich,  dass sie sich in regelmäßigen Abständen - oft im Wochenturnus - treffen, um gemeinsam Texte zu erarbeiten und zu präsentieren. Angeleitet werden die Schreibwerkstätten in der Regel von einem Gruppenleiter (bzw. Kursleiter - an einer Volkshochschule), der Themen und kreative Methoden für die Schreibwerkstatt vorbereitet. Schreibwerkstätten können  wie schon gesagt sehr unterschiedlich ausgerichtet sein. Man unterscheidet im Wesentlichen folgende Richtungen
: 

Nachdem sich auch in Haltern solche Gruppen gebildet hatten, musste die Stadtbücherei einen Weg finden, die Aktivitäten entsprechend zu kanalisieren. Sie räumte und räumt solchen Gruppen die Möglichkeit ein, sich in der Stadtbücherei zu präsentieren und vorzustellen (dazu siehe angefügte Zeitungsartikel). In bestimmten Fällen sind wir auch bereit ein Schreibprojekt über einen längeren Zeitraum zu begleiten. Da es für die Stadtbücherei wichtig war, derartige Aktivitäten auch dokumentarisch festzuhalten wurde die Idee geboren, einfache in der städtischen Hausdruckerei hergestellte Begleithefte herauszugeben, die alle den Titel: „Literatur aus der Nähe“ , Heft 1 - 3, tragen.

Folgende Hefte sind erschienen:

- -

Zur Zeit existieren in Haltern keine Schreibwerstätten mehr, wohl aber im Kreis Recklinghausen.

Dazu mehr .....:

zurück zum Seitenanfang

 

Halterner Autoren in der Stadtbücherei

Die meisten der Halterner Autoren sind nicht in einer Schreibwerkstatt organisiert. Sie haben Verlage gefunden, in denen ihre Werke veröffentlicht werden. Die Stadtbücherei ist immer daran interessiert, Autoren aus Haltern und der näheren Region vorzustellen. Mit ihnen organisieren wir Buchvorstellungen oder Lesungen, in Sonderfällen auch Ausstellungen. (Kurzbiographien Halterner Autoren)

Dazu mehr .....:

zurück zum Seitenanfang

 

Das Literaturfestival LiteraturRE gilt als die wichtigste Literaturveranstaltung des nördlichen Ruhrgebiets und wird seit 2003 im Rhythmus von zwei Jahren durchgeführt. Aus der Taufe gehoben wurde es von einem Kreis bürgerschaftlich engagierter Literaturfreunde der Stadt Recklinghausen. Von Anfang an unterstützte die Stadtbücherei Recklinghausen die örtlichen Aktivitäten mit eigenen Veranstaltungen und durch die Übernahme der Organisation.

Seit 2007 wurde das Festival erstmals auf die Recklinghausen umgebende Region ausgeweitet. Seit dem beteiligt sich, dank der Unterstützung der Freunde der Stadtbücherei Haltern am See, auch die Stadtbücherei Haltern am See an der LiteraturRE. Im Jahre 2009 wurde das Festival in das Kulturhauptsprogramms Ruhr 2010 aufgenommen. Vom 28. Februar bis zum 21. März wurden mehr als 100 Literaturveranstaltungen angeboten, darunter Lesungen, Rezitationen, Literaturgottesdienste, Kinderveranstaltungen und Ausstellungen. Interessierte trafen auf Autoren, Schauspieler, Puppenbühnen und Literaturwissenschaftler.

Die Stadtbücherei Haltern am See konnte bisher jedes mal eine Ausstellung mit begleitender Publikation zum Festival beisteuern. (2007 Frans Masereel , 2010 Voltaire) Daneben wurden Lesungen und Vorträge angeboten. Auch Kinder und Jugendliche kamen nicht zu kurz, so konnten 2010 sämtliche Grundschulkinder der Stadt Haltern am See Aufführungen des Theaters „Blaues Haus“ aus Krefeld besuchen. Angeboten wurden Jim Knopf und Momo, beides von Michel Ende.

Dazu mehr......

zurück zum Seitenanfang

 

Die Themen Nationalsozialismus / Drittes Reich / Antisemitismus / Zweiter Weltkrieg und seine Folgen nimmt innerhalb der Büchereiarbeit eine gewisse Sonderstellung ein. Es gibt keine Schulklasse, die dieses Thema nicht im Unterricht behandelt. In aller erster Linie fällt der Stadtbücherei bei der Behandlung dieses Themenkomplexes natürlich die Aufgabe zu, aus der Vielzahl der bisher erschienenen und zukünftig erscheinenden Literatur einen entsprechenden Buch- bzw. Medienbestand aufzubauen und bereitzustellen.

Doch es gehört ebenso zu ihren Aufgaben, z. B. Schüler bei der Abfassung größerer Arbeiten zu diesem Thema zu unterstützen, sei es, diese oft ersten Versuche wissenschaftlichen Arbeitens, die zu Schülerwettbewerben eingereicht werden sollen, oder „nur“ als Facharbeit in der 12 Klasse verlangt werden.

Darüber hält sie als Veranstalter von Vorträgen, Lesungen, Ausstellungen und als Herausgeber von kleineren oder größeren Veröffentlichungen das Thema wach.

Mehr zum Thema.....

zurück zum Seitenanfang

 

Dass die Stadtbücherei zu tagespolitischen Ereignissen keinerlei Stellung bezieht, versteht sich von selbst. Dennoch gehört es zu ihrem Profil, sich hin und wieder auch in ihrem Veranstaltungsprogramm politischen Themen grundsätzlicher Art zuzuwenden. Als Beispiele seien hier nur genannt: Menschenrechte, Kriegsverbrechen, Umweltzerstörung usw.

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

Publikationen (von lat. publicus: öffentlich) ermöglichen Bibliotheken eine besonders nachhaltige Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit. Wie auch bei ihren Schwestereinrichtungen, den Museen und Archiven, zeugen sie zugleich von dem Engagement und der fachlichen Qualifikation der jeweils vor Ort wirkenden Mitarbeiter.

Das breite Spektrum der jährlich erscheinenden Bibliothekspublikationen umfasst inhaltlich grundsätzlich alle Gebiete des geistigen Lebens, konzentriert sich traditionell jedoch vornehmlich auf die Bereiche Literatur, Wissenschaft und Kunst. Große National- und Landesbibliotheken wie die Bayerische Staatsbibliothek oder die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, produzieren jährlich oft mehrere und auch schwergewichtige Bände, die in vielen Fällen das Ergebnis jahrelanger Arbeit darstellen und auf hohem wissenschaftlichen Niveau erarbeitet worden sind.

Katalog der Stadtbibliothek Nürnberg 1955

Die Publikationen von Stadtbibliotheken hingegen, haben meist einen sehr viel geringeren Umfang und sind gemäß ihrer Aufgabestellung eher populärwissenschaftlich angelegt. Gerade deshalb sind aber deren Publikationen in der Lage, ein sehr viel breiteres Publikum zu erreichen, als die großen wissenschaftlichen Spitzenbibliotheken. Das gilt sowohl für heranwachsende Schüler, die über eine „Büchereiveröffentlichung“ erstmals in Kontakt mit der „geistigen Welt der Wissenschaft, Literatur und Kunst“ in Berührung kommen, als auch für jene Teile der Bürgerschaft die eine Teilhabe und einen Zugang zu einem niveauvollen Kulturbetrieb auf der Höhe der Zeit einfordern.

Durch den oft vorhandenen regionalen Bezug, ergänzen und bereichern viele Bibliothekspublikationen darüber hinaus auch noch das Spektrum der literarischen Überlieferung einer Landschaft oder eines Ortes.

Weitere Beispiele:

Die Stadtbücherei Haltern am See hat ihre Publikationen in verschiedene Reihen unterteilt:

1. Edition Haltern am See

Unter diesem Reihentitel erscheinen seit 2006 Begleitbücher zu Bibliotheksausstellungen, die so genannten „Freundschaftsgaben“ für die Mitglieder der „Freunde der Stadtbücherei Haltern am See“, sowie literarische oder bibliotheks- oder buchkundliche Beiträge umfangreicheren Inhalts. Sie löste die Reihe : "Veröffentlichungen aus der Stadtbücherei Haltern am See“ ab.

2. Halterner Exlibris

Grundsätzlich eine Reihe von Kleinschriften, deren Umfang nicht mehr als 48 Seiten umfasst. Ihre Aufgabe ist es die Veranstaltungen der Stadtbücherei begleiten und zu vertiefen. Daneben erscheinen hier aber auch andere Veröffentlichungen mit Regionalbezug wie z. B. die „Halterner Geschichten“ oder ein Büchlein über die Geschichte des Halterner Rathauses.

3. Einzelschriften

Hier kann man Publikationen finden die durch Zusammenarbeit mit Vereinen, Schülern oder Sammlern zustande kamen. Aber auch Schüler- und Examenarbeiten die für die Überlieferung der Stadtgeschichte von Bedeutung sind. Sie werden oft mit einfachen Mitteln hergestellt und unterscheiden sich durchaus auch optisch von den beiden anderen Reihen.

zurück zum Seitenanfang

 

Mäzenatentum hat über die Jahrhunderte hinweg dazu beigetragen, dass kulturelle Einrichtungen am Leben blieben, sich weiterentwickelten und ihre Aufgabe erfüllen konnten.

Auch die Stadtbücherei Haltern am See verdankt einer ansehnlichen Zahl von Schenkungen, Stiftungen, Erbschaften oder Vermächtnissen ihrem in Teilbereichen reichen Bestand, den sie nur dank der vielen Unterstützer ihren Nutzern in dieser Fülle anbieten kann.

So vererbte, lange vor der Gründung des Fördervereins der „Freunde der Stadtbücherei Haltern am See“, der Halterner Kaufmann Kurt Heusner (1924 – 2005) seine wertvolle Sammelbildersammlung der Stadtbücherei Haltern am See.

Der kunstinteressierte ehemalige Bergwerksvorstand und Freizeitmaler Gottfried Maria Uhlemann schenkte der Stadtbücherei seine mehrere hundert Bände umfassende Sammlung von Büchern zum Thema Kunst, die heute den größten Teil des Halterner Bestandes an Kunstbüchern ausmacht.

Kunstbücher in der Stadtbücherei Haltern am See

 

Der Halterner Verein für Altertumskunde und Heimatpflege stiftete sowohl eine wertvolle Faksimileausgabe des Sachsenspiegels und finanzierte den Ankauf einer wertvollen Reprokamera für das hauseigene kleine Druckereimuseum.

Faksimileausgabe des Sachsenspiegels

 

Die Firma Wodarzak aus Marl schenkte dem Museum „Druckwerkstatt“ eine funktionsfähige Linotype-Setzmaschine.

Doch nicht nur diese beispielhaft angeführten großen Spenden und Schenkungen sind für die Existenz der Stadtbücherei wichtig, auch die vielen kleinen Nachlässe, die alljährlich über Erben ihren Weg in unser Haus finden oder auch nur einzelne Buchspenden und, im Falle unseres Museums, Sachspenden bereichern den Bestand der Stadtbücherei Haltern am See erheblich. Auch Geld und Sachspenden sind immer willkommen.

Wenn auch Sie beabsichtigen sollten, der Stadtbücherei Haltern am See eine Schenkung, eine Erbschaft, eine Geldspende oder ähnliches zukommen zu lassen, sollten wir vorab miteinander ins Gespräch kommen, um Näheres über Ihre Absichten und Konditionen zu erfahren. So kann alles intern in die richtigen Wege geleitet werden.

Bitte wenden Sie sich direkt an die Stadtbücherei Haltern am See

Geldspenden an die Freunde der Stadtbücherei Haltern am See e.V. kommen der Stadtbücherei zu Gute.

Die Bankverbindung:

Stadtsparkasse Haltern am See
BLZ 426 513 15. Konto-Nr.: 400 3331

Bei Spenden erhalten Sie von unserem Verein umgehend eine Spendenbescheinigung.

zurück zum Seitenanfang

 

Ein Großteil der Benutzer (ca. 40 %) der Stadtbücherei geht noch zur Schule. Schon von daher gehört es zu den Aufgaben der Stadtbücherei, sich um diese große Gruppe zu kümmern, was nicht immer ganz einfach ist, da es sich um eine insgesamt sehr inhomogene Gruppe handelt, die beim ersten Lesealter beginnt und bis zum bereits volljährigen Abiturienten reicht, der schon die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens beherrscht. In unseren beiden Kooperationsbibliotheken Recklinghausen und in Marl stehen für die Betreuung dieser Zielgruppe jeweils mindestens eine eigene Bibliothekarin und mehrere Assistentinnen zur Verfügung, die sich ausschließlich um diese Zielgruppe kümmern. In Haltern am See können wir gleichwertigen Service nicht anbieten, dennoch werden auch hier die Schülerinnen und Schüler und ihre Schulen, soweit das personell möglich ist, in vielfältiger Weise unterstützt.

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

 

Bibliotheken sind auch Ausrichter von Tagungen, kleineren Kongressen, Colloquien und Arbeitsgesprächen. Nachfolgend einige Beispiele:

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

Vorträge oder Vortragsreihen gehören, ebenso wie die Lesungen, zum Standardprogramm einer jeden Bibliothek. In der Stadtbücherei Haltern am See werden sie meist als Ergänzung zu parallel laufenden Ausstellungen oder aus aktuellem Anlass (z. B. Gedenktagen) angeboten. Bei der Auswahl bemüht sich die Stadtbücherei um Referenten, die in der Lage sind, die angesprochene Thematik insgesamt vorzustellen oder einen besonderen charakteristischen Aspekt herauszuarbeiten.

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

 

Wenn heute von Büchern die Rede ist, dann setzt alsbald ein Wehgeschrei über den Untergang des Lesens ein. Bald ist alles Wissen digital und online. Simsen und zappen, googlen und fernsehen, das ist „in“. Bücher sind sozusagen Fossilien, staubige Relikte aus uralter Zeit, völlig „uncool“. Geht bald das Gefühl verloren, ein „lebendiges“ Buch in Händen zu halten? Ist es nicht wunderbar, in einem Bücherregal zu stöbern, neugierig blättern zu können, veredeltes Holz zu riechen, nachzuschlagen, innehalten und träumen zu können? Ruhende, statt bewegende Bilder zu schauen?

Bücher haben seit je die Welt verändert, Bücherschreiber die Kulturgeschichte der Menschheit geprägt. Nur mit Hilfe von Büchern gab es Reformation, Revolution und Aufklärung. Bücher können bewegen, so oder so. Bücher machen glücklich, über Bücher kann man lachen, lässt sich auch streiten, siehe „Sarrazin“.

Kluge Leute wissen: Bücher sind Freunde!

 

Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr. Bücher sind die treusten Tröster. Bücher sind bessere Freunde als Menschen, denn sie reden nur, wenn wir wollen und schweigen, wenn wir anderes vorhaben. Sie geben immer und fordern nie.
Freiherr von Münchhausen (1720-1797)

****

„Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.“

Erasmus von Rotterdam (1466-1536)


****

„Von einem Buch verlange ich weiter nichts, als dass es mir nett die Zeit vertreibt und mir dadurch Freude macht; oder wenn ich studiere, so suche ich mir nur solches Wissen, das meine Selbsterkenntnis fördert und mich lehrt, gut zu sterben und gut zu leben.“

Michel de Montaigne (1533-1592)

****

„Bücher, ihr seid goldene Behälter, gefüllt mit Manna; Felsen, aus denen Honig sprudelt; Euter, strotzend von der Milch des Lebens, unerschöpfliche Vorratskammern; der viergeteilte Strom des Paradieses, der die menschliche Seele labt und den durstigen Geist netzt und tränkt; fruchtbeladene Oliven, Weine von Engaddi; Feigenbäume, die keine Missernte kennen; brennende Lampen, immer in den Händen zu tragen.“

Richard de Bury (1287-1345)

****

„Es gibt doch keine größere Erquickung für den Geist

als die Lektüre der alten Klassiker. Sobald man irgendeinen von ihnen, und wäre es auch nur auf eine halbe Stunde, in die Hand genommen hat, fühlt man alsbald sich erfrischt, erleichtert, gereinigt, gehoben und gestärkt, nicht anders, als hätte man an der frischen Felsquelle sich gelabt.“

Arthur Schopenhauer (1788-1860)

****

Je mehr ich las, umso näher brachten die Bücher mir die Welt, umso heller und bedeutsamer wurde für mich das Leben.

Maxim Gorki (1868-1936)

****  

Alle Bücher dieser Welt
Bringen dir kein Glück,
Doch sie weisen dich geheim
In dich selbst zurück.

Dort ist alles, was du brauchst,
Sonne, Stern und Mond,
Denn das Licht, wonach du frugst,
In dir selber wohnt.

Weisheit, die du lang gesucht
In den Bücherein,
Leuchtet jetzt aus jedem Blatt -
Denn nun ist sie dein.

Hermann Hesse (1877-1962)

 

zurück zum Seitenanfang

 

Empfehlungen der Stadtbücherei (WAZ vom 30.06.2006)

Mehr zum Thema .....

 

 

Mehr zum Thema .....

zurück zum Seitenanfang

| Site Map | © Freunde der Stadtbücherei Haltern am See e.V.